Das Institut für Ökologische Chemie und Abfallanalytik (Ökochemie) wurde 1989 neu
gegründet. Im Rahmen der Ausbildung von Diplom- Chemikern hat es die Aufgabe, das
Fachgebiet der Umwelt- und Abfallchemie mit den Methoden der modernen analytischen Chemie in Lehre und Forschung zu vertreten. Insofern liegt die Ausbildung der Chemiker in moderner Analytischer Chemie (Konzentrationsanalytik) im Hauptstudium wiederum bei diesem Institut. Auch Diplom- Ingenieure aus umwelttechnischen Disziplinen erhalten eine Vertiefungsausbildung in Umweltchemie.
Bei der Gründung des Instituts standen die Erfordernisse des "Zentrums für
Abfallforschung" (ZAF) nach einem umwelt- und abfallanalytischen Ansprechpartner
innerhalb unserer Hochschule im Vordergrund. Daher wurde das Institut sofort nach
seiner Gründung ZAF- Mitglied und der Institutsleiter ist seit mehreren Jahren Mitglied
im Geschäftsführenden ZAF- Vorstand. Bedingt durch diese enge Verflechtung mit dem
ZAF werden viele FE- Projekte der ZAF- Mitglieder gemeinsam mit der Ökochemie
durchgeführt, so dass der interdisziplinäre Charakter von Umweltforschungsprojekten
hierdurch gewährleistet wird.
Auch außerhalb der Hochschule ist die Ökochemie ein häufiger Kooperationspartner für
verschiedene Forschungsinstitutionen, wie z.B. GSF- Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, München- Braunschweig, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), Berlin-Braunschweig, VW- Forschungszentrum, Wolfsburg. Die Expertise des Instituts in Umwelt- und Abfallchemie wird durch die Berufung des Institutsleiters und der leitenden Mitarbeiter in Sachverständigen kreisen des Bundes (BMFT, BMW), des Landes Niedersachsen (Nds. MU), in Gutachtergremien des Wissenschaftsrates
(Umweltforschung) Hochschulentwicklungskommission (Potsdam), Stiftungen (DBU, FESt) und Wissenschaftlichen Zeitschriften auch durch Institutionen außerhalb der Hochschule in Anspruch genommen.